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Bericht außerordentliche Mitgliederversammlung

07 Feb 2026
Entscheidung über Baubeginn für das neue Vereins- und Kletterzentrum vertragt. Es fehlen rund 1 Million Euro.

Außerordentliche Mitgliederversammlung des DAV Ravensburg
29. Januar 2026 | Mensa Spohn-Gymnasium | 204 Teilnehmende

Worum ging es?
Der DAV Ravensburg informierte über den aktuellen Stand der Planung für ein neues zentrales Kletter-, Boulder- und Vereinszentrum in Ravensburg und bat die Mitglieder um ein Mandat, das Projekt für weitere drei Monate zu vertiefen und entscheidungsreif auszuarbeiten.

Das Projekt in Kürze
    •    Neubau eines zentralen DAV-Zentrums an der Brühlstraße (Rechenwiesen)
    •    Zusammenführung von Kletterbox, Boulderhalle „blöckle“ und Vereinszentrum
    •    Ort für Klettern, Bouldern, Vereinsleben, Jugendarbeit, Begegnung und Gastronomie
    •    Barrierefrei geplant, mit Außenkletteranlage, Bistro, Jugend- und Kursräumen
    •    Geplanter Baustart: Ende 2026, Einzug Ende 2027 (unter Vorbehalt)

Klarstellung zur Planung
Das geplante Zentrum ist kein überdimensionierter „Klettertempel“. Die Planung basiert auf konservativen Annahmen, gründlich analysierten Entwicklungszahlen und einer umfassenden Bedarfsanalyse aus dem Verein. Alle Flächen, Funktionen und Ausstattungen wurden mit höchster Kostenpriorität geprüft und auf das tatsächlich Notwendige reduziert. Ziel ist ein funktionales, zukunftsfähiges und wirtschaftlich tragfähiges Vereinszentrum, das den realen Bedürfnissen von Mitgliedern, Jugendarbeit und Betrieb entspricht – nicht mehr und nicht weniger.

Warum jetzt?
    •    Starkes Mitgliederwachstum (von 4.000 auf über 10.000)
    •    Bestehende Standorte sind räumlich und strukturell ausgelastet
    •    Ein zentrales Haus als „Heimat des Bergsports“ für Verein, Stadt und Region
    •    Unterstützung und positives Signal seitens der Stadt Ravensburg

Kosten & Finanzierung
Aktueller Kostenrahmen: ca. 10,5 Mio. Euro
    •    Bereits gesichert:
    ◦    Eigenmittel, Zuschüsse (u. a. Stadt Ravensburg, DAV, WLSB)
    ◦    Sponsoringzusagen (jährlich ca. 100.000 €)
    ◦    Tragfähiges Betriebskonzept
Offen bleibt eine Finanzierungslücke von rund 1 Mio. Euro
    ◦    Appell an freiwillige Spenden und Mitgliederbeteiligung mit Sachzuwendungen oder Darlehensgebung
    ◦    Aktuell keine Sonderumlage geplant
Detaillierte Zahlen zu Baukosten, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Finanzierung erhaltet ihr jederzeit auf Anfrage.

Zentrale Diskussionsthemen
    •    Nachhaltigkeit & Klimaschutz (Holzbau, CO₂-Bilanz, PV, Lebenszyklusanalyse)
    •    Umgang mit bestehenden Gebäuden und Vereinsimmobilien
    •    Wunsch nach noch mehr Transparenz vor der finalen Entscheidung
Der Vorstand sagte zu, diese Punkte bis zur nächsten Mitgliederversammlung weiter auszuarbeiten.

Abstimmungsergebnis
Die Mitgliederversammlung beauftragte den Vorstand mit überwältigender Mehrheit:
    •    179 Ja-Stimmen
    •    1 Nein, 1 Enthaltung
Der Vorstand erhält damit das Mandat, das Projekt weiterzuentwickeln und die Finanzierung abzusichern. Die endgültige Entscheidung über Bau oder Nichtbau fällt in einer weiteren außerordentlichen Mitgliederversammlung voraussichtlich am 15. April 2026.

Fazit
Das Projekt wird von einer sehr breiten Mehrheit getragen. Gleichzeitig wurde deutlich: Der Neubau ist eine große Chance – für den DAV Ravensburg, für die Jugendarbeit und für die Stadt – aber nur mit solider Finanzierung, Transparenz und verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen.

Bei Fragen und Interessen wendet Euch bitte an unser Projektbüro mit Markus Wachter und Martin Vogler: Telefon 0751-79163339 oder direkt bei uns in der Geschäftsstelle.